19.10.2019, 10:33 Uhr

Schweißtreibender Einsatz auf der A9 Airport-Bundespolizisten als externe Pannenhelfer

Ungewohnt enge Zusammenarbeit zwischen bayerischer und Bundespolizei: Drei Bundespolizisten und ein Kollege der bayerischen Polizei Schulter an Schulter im Einsatz für einen Bürger in Not. (Foto: Bundespolizei)Ungewohnt enge Zusammenarbeit zwischen bayerischer und Bundespolizei: Drei Bundespolizisten und ein Kollege der bayerischen Polizei Schulter an Schulter im Einsatz für einen Bürger in Not. (Foto: Bundespolizei)

Bundes- und Landespolizisten waren als „Freund und Helfer“ mit vereinten Kräften in Aktion

REGION Der Albtraum vieler Autofahrer: Der fahrbare Untersatz streikt, und das auch noch mitten auf der Autobahn im fließenden Verkehr. Gut, wenn dann schnell Hilfe anrückt.

Am Freitagnachmittag, 17. Oktober, hatte dieses Schicksal einen Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn A9 auf Höhe Fürholzen in Fahrtrichtung Nürnberg ereilt. Dieser konnte sich aber schneller und pragmatischer Hilfe zufällig vorbeikommender (Bundes)polizisten vom Münchner Airport erfreuen. Die Beamten schoben das Pannenfahrzeug nämlich kurzerhand auf einen 700 Meter entfernten Rastplatz.

Die Bundespolizisten vom Münchner Flughafen waren an diesem Nachmittag eigentlich auf dem Weg auf der Autobahn A9 Richtung Norden zu einer Fortbildungsmaßnahme. Kurz vor dem Rasthof Fürholzen wurden sie auf ein Pannenfahrzeug aufmerksam. Der liegengebliebene Alfa Romeo stand auf dem zu diesem Zeitpunkt für den Verkehr freigegebenen Pannenstreifen. Also hieß es, anhalten, die Gefahrenstelle mit dem Dienstfahrzeug absichern und die Kollegen der zuständigen Verkehrspolizeiinspektion informieren.

Die Gefahr des Hindernisses im fließenden Autobahnverkehr vor Augen und den Rasthof Fürholzen in Sichtweite, brachte die Beamten dazu, das Auto kurzerhand von der Autobahn zu entfernen. Als die Beamten der bayerischen Polizei kurze Zeit später vor Ort eingetroffen waren, machten sich die Polizisten mit vereinten Kräften ans Werk. Zwei Kollegen sicherten mit den beiden Dienstfahrzeugen gegen den rollenden Verkehr ab, die anderen packten tatkräftig an und schoben den liegengebliebenen Italiener etwa 700 Meter bis zum Rasthof.