21.01.2020, 15:48 Uhr

Oßner steht hinter Landwirten Düngeverordnung darf nicht übers Ziel hinausschießen

(Foto: Büro Oßner)(Foto: Büro Oßner)

Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU), stellvertretendes Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Bundestages, hat sich auf der Grünen Woche in Berlin, der weltweiten Landwirtschaftsleitmesse, mit Landwirten aus der Region über die Verbesserung der Rahmenbedingungen für bäuerliche Betriebe ausgetauscht.

BERLIN Sein Fazit: „Die deutsche Düngeverordnung darf nicht über das Ziel hinausschießen, sondern muss auf Basis verlässlicher und aussagekräftiger Grundwasser-Messstellen in ausreichender Zahl den Bauern die Möglichkeit lassen, entsprechend der lokalen Bodenbeschaffenheit zu wirtschaften. Ansonsten wird die Landwirtschaft durch ein überzogenes Düngeverbot viel zu großflächig handlungsunfähig gemacht.“

Darum werde sich der Freistaat Bayern im Bundesrat für eine Überarbeitung der bisherigen Pläne für die Düngeverordnung einsetzen. Zudem wird Oßner dazu auch auf Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zugehen.

Neben den Gesprächen mit den niederbayerischen Landwirten stand für Oßner auch ein Treffen mit der bayerischen Christbaumkönigin Andrea Meier aus Indersdorf auf dem Programm. „Die Waldwirtschaft spielt gerade auch in der Region Landshut-Kelheim eine große Rolle für die Landwirtschaft“, so Oßner. „Darum setze ich mich auch für die Belange der Forstwirte ein. Zum Beispiel für den Ausbau der energetischen Nutzung von Holz für die Produktion von Strom und Heizwärme.“

Abgesehen von Silicon Vilstal, dem Winklhof (Wurmsham) und der Brauerei aus Riedenburg sind aus dem westlichen Teil Niederbayerns nur wenige Auftritte in der Bayernhalle zu sehen. „Da andere Landkreise hier komplette Messestände aufgebaut haben, werde ich auch in unseren Gremien des Landkreises Landshut diese Möglichkeit der Präsentation unserer hoch qualitativen Landwirtschaft für die zukünftigen Grünen Wochen in Berlin vorschlagen“, so Oßner.


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