18.10.2019, 11:02 Uhr

SPD ist empört „Qualvolle Tiertransporte dürfen weitergehen“

(Foto: kukushka/123RF)(Foto: kukushka/123RF)

Transport in Drittstaaten muss nach Willen der SPD verboten werden.

BAYERN CSU und Freie Wähler lehnen laut der SPD-Landtagsfraktion härtere Vorschriften zu Tiertransporten ab - das sei das bittere Fazit der Abstimmung zu einem SPD-Antrag im Umweltausschuss.

Die tierschutzpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, hatte gefordert, qualvolle Tiertransporte in Drittstaaten künftig zu verbieten: „Insbesondere für den örtlichen Landrat der Freien Wähler im Landkreis Landshut ist das Abstimmungsverhalten seiner eigenen Partei ein Schlag ins Gesicht - er hatte in den letzten Monaten immer wieder beteuert, dass die Freien Wähler sich für härtere Regularien einsetzen. Das scheint sich nicht bis in die Regierungsfraktion herumgesprochen zu haben.“

Müller möchte dem Beispiel Schleswig-Holsteins und Niedersachsens folgen und einen Transport von lebenden Tieren etwa nach Kasachstan, Usbekistan und Süd-Ost-Russland verbieten lassen. „Diese Vorgehensweise muss auch in Bayern zur Anwendung kommen. Tierschutz endet nicht an der Landesgrenze.“


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