21.10.2020, 12:48 Uhr

Betrieb wird noch weiter heruntergefahren Verschärfte Maßnahmen am Putenschlachthof Ampfing

 Foto: Wladimir Bulgar/123rf.com Foto: Wladimir Bulgar/123rf.com

In Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurde am 21. Oktober 2020 festgelegt, dass der Betrieb des Putenschlachthofes in Ampfing weiter heruntergefahren werden muss.

Ampfing. Das Gesundheitsamt hat zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen verschärfte Hygiene- und Abstandsregeln aufgestellt und noch engmaschigere Testungen aller Mitarbeiter auf Covid-19 angeordnet. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass eine Weiterverbreitung des Virus unter den Beschäftigten noch weiter eingedämmt wird und nehmen gleichzeitig Rücksicht auf die Anforderungen einer tierschutzgerechten Schlachtung.

Bislang liegen keine weiteren Erkenntnisse vor, dass sich das Infektionsgeschehen am Schlachthof auf die übrige Bevölkerung übertragen hätte. Ein freiwilliges Testangebot am Wochenende in Waldkraiburg hat bei 173 Tests nur einen weiteren positiven Fall ergeben. Insgesamt haben sich in den letzten sieben Tagen am Schlachthof in Ampfing 78 Personen infiziert, darüber hinaus sind im Landkreis weitere 63 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz außerhalb des Infektionsgeschehens am Schlachthof liegt Stand 21. Oktober 2020 bei 54,4 – insgesamt bei 121,7.